Der thermische Beschichtungsprozess APS (Atmospheric Plasma Spray) ist eine Technologie, bei der durch die hohe Temperatur im Plasmastrahl (ca. 16’000 °C) die Beschichtungswerkstoffe verarbeitet werden. Die Anwendungen sind hauptsächlich: Verschleiss- und Korrosionsschutz, thermische und elektrische Isolationen.

















Das thermische Beschichtungssystem APS (Atmospheric Plasma Spray) ist eine Technologie zur Anwendung von thermischen Schutzschichten auf metallischen Oberflächen. Es nutzt ein Verfahren des Plasmasprays, bei dem ein thermisch aktiviertes Pulver auf die zu beschichtende Oberfläche aufgebracht wird. Durch die hohe Hitze des Plasmas entsteht eine metallurgische Verbindung zwischen dem Pulver und der Oberfläche, wodurch eine hochbelastbare und langlebige Schutzschicht entsteht.
Das APS-System eignet sich besonders für die Anwendung in industriellen Umgebungen, in denen hohe Temperaturen, abrasive Medien und chemische Angriffe die Oberflächen von Maschinen und Anlagen beeinträchtigen können. Die thermischen Schutzschichten bieten eine hervorragende Wärmebeständigkeit und Korrosionsschutz und erhöhen somit die Lebensdauer und die Effizienz der behandelten Komponenten.
Ein Vorteil des APS-Systems ist seine Anwendbarkeit auf eine Vielzahl von Werkstoffen wie Stahl, Aluminium, Nickelbasislegierungen und Keramiken. Es ermöglicht auch die Anwendung von Schichtdicken von 0,1 mm bis 2 mm und kann auf komplexe geometrische Formen angewendet werden.
Insgesamt ist das thermische Beschichtungssystem APS eine fortschrittliche Technologie mit vielen Vorteilen für die industrielle Anwendung. Es erhöht die Lebensdauer und Effizienz von Maschinen und Anlagen, indem es sie vor den schädlichen Auswirkungen von hohen Temperaturen, abrasiven Medien und chemischen Angriffen schützt.


1. Ein Treibgas, in der Regel Stickstoff oder Argon, wird durch einen Brenner gepresst und erhitzt.
2. Das erhitzte Treibgas ionisiert und bildet eine Plasmaentladung, die durch eine Elektrode geleitet wird.
3. Das Material, das beschichtet werden soll, wird in feinen Partikeln in die Plasmaentladung eingebracht.
4. Die Partikel werden durch die hohen Temperaturen der Plasmaentladung schmelzen und auf die Oberfläche des Werkstücks beschichtet.
5. Die Partikel solidifizieren und bilden eine harte, gleichmässige Schicht auf der Oberfläche des Werkstücks.
Dieser Vorgang stellt das grundlegende Konzept des APS dar. Die tatsächliche Ausführung kann je nach System und Anwendung unterschiedlich sein.
